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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

 
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Letzte Aktualisierung: 30.07.2010 - 18:05:43

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Freitag, 30. Juli 2010
11:53:00 - 30.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. BEIRUT: Der syrische Präsident al-Assad besucht an diesem Freitag den Libanon. Begleitet wird er von Saudi-Arabiens König Abdullah. Bei dem Mini-Gipfeltreffen in Beirut mit Präsident Suleiman sollen unter saudi-arabischer Vermittlung die Weichen für eine Aussöhnung zwischen den Nachbarstaaten Libanon und Syrien gestellt werden. Seit der Ermordung des ehemaligen libanesischen Regierungschefs Hariri vor fünf Jahren war Assad nicht mehr in dem Nachbarland. Viele Libanesen machen Syrien für den Mord an Hariri verantwortlich, was Damaskus stets bestritten hat. ROM: Der seit Monaten schwelende Streit zwischen dem italienischen Regierungschef Berlusconi und dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Fini, eskaliert zunehmend. Berlusconi schloss seinen parteiinternen Gegenspieler aus der Regierungspartei "Volk der Freiheit" aus, wie italienische Medien berichten. Finis politische Überzeugungen und sein Verhalten seien absolut unvereinbar mit den Prinzipien der Partei. Zudem forderte Berlusconi seinen Widersacher auf, als Präsident der Abgeordnetenkammer zurückzutreten, was dieser umgehend ablehnte. ATHEN: In Griechenland sorgt der Streik der Tank- und Lastwagenfahrer weiter für Engpässe beim Treibstoff, aber auch bei Obst, Gemüse und Medikamenten. Die wenigen Tankstellen, die noch Sprit verkaufen, sind vollständig überlastet. Immer mehr Urlauber stornieren ihre Griechenlandreisen. Vertreter der Tourismusbranche riefen die Regierung in Athen auf, dringend etwas zu unternehmen. Mitten in der Hauptreisezeit drohe dem Tourismus ansonsten der Bankrott. Die Fahrer protestieren seit Montag gegen die geplante Ausgabe neuer Lizenzen für Lastwagen. QUITO: Die Außenminister des südamerikanischen Staatenbundes UNASUR haben in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito keinen Ausweg aus der Krise zwischen Kolumbien und Venezuela gefunden. Es sei unmöglich gewesen, sich auf ein Dokument zu einigen, sagte der ecuadorianische Außenminister Patiño nach den fünfstündigen Beratungen der Vertreter von elf UNASUR-Staaten. Venezuelas Präsident Chávez hatte die seit längerem bereits eingefrorenen diplomatischen Beziehungen zu dem Nachbarland Kolumbien vor einer Woche ganz abgebrochen. INGOLSTADT: Die VW-Tochter Audi hat die Krise abgehakt und ist auf Rekordkurs. Das Ingolstädter Unternehmen verkaufte nach eigenen Angaben von Januar bis Juni rund 555.000 Autos, so viele wie noch nie innerhalb eines halben Jahres. Für das Gesamtjahr 2010 peilt der Autobauer an, erneut mehr als eine Million Fahrzeuge zu verkaufen. Wichtigster Wachstumstreiber sei China, dort boome die Nachfrage, teilte Audi mit. DÜSSELDORF: Bundeswirtschaftsminister Brüderle will sich für eine verstärkte Anwerbung ausländischer Fachkräfte einsetzen. Dazu plane er in den nächsten Monaten eine Initiative, sagte Brüderle dem "Handelsblatt". Es gehe darum, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, mit dem ausländische Fachkräfte ins Land geholt werden könnten. So könnten solvente Unternehmen beispielsweise eine "Lockprämie" zahlen, so der FDP-Politiker. WIEN: Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa -OSZE- ist besorgt über den Umgang mit der Pressefreiheit in einigen ihrer Mitgliedsländer. In ihrem jetzt in Wien veröffentlichten Jahresbericht nennt die OSZE ausdrücklich Italien und Ungarn. Dort werde die Meinungsfreiheit durch bestimmte staatliche Reformen eingeschränkt. Außerdem wird angeprangert, dass in der Türkei Journalisten unrechtmäßig festgenommen worden seien. ISLAMABAD: Im Nordwesten Pakistans sind nach tagelangen heftigen Monsunregenfällen ganze Landstriche überschwemmt. Seit Anfang der Woche starben nach Behördenangaben mehr als 260 Menschen in den Fluten, viele weitere werden noch vermisst. In der Provinz Khyber sind schätzungsweise 400.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Viele Wolken, vor allem im Süden gebietsweise Schauer und Gewitter. Die Höchstwerte erreichen 15 bis 24 Grad.
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Donnerstag, 29. Juli 2010
10:34:00 - 30.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. NÜRNBERG: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli leicht um 39.000 auf knapp 3,2 Millionen gestiegen. Wie die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit mitteilte, erhöhte sich die Arbeitslosenquote deshalb gegenüber Juni leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres waren allerdings 270.000 Menschen weniger arbeitslos. Der Chef der Bundesanstalt, Weise, sagte, der Anstieg gehe auf die Sommerpause zurück. Saisonbereinigt habe sich die Arbeitslosenzahl verringert. Die deutsche Wirtschaft und der Arbeitsmarkt, so Weise, seien auf Erholungskurs. ATHEN: Die griechische Polizei hat mit Tränengas eine Demonstration von rund 500 Tankwagenfahrern vor dem Verkehrsministerium in Athen aufgelöst. Die Fahrer erklärten, mit Aktionen wie dieser wollten sie ihren Protest gegen die Änderungen der Fahrlizenzen fortsetzen. Die Regierung hatte den zu Wochenbeginn begonnen Streik der Last- und Tankwagenfahrer zuvor per Notfallverordnung gestoppt und die Fahrer zur Arbeit zwangsverpflichtet. Akute Versorgungsengpässe gibt es inzwischen bei Treibstoff, aber auch bei Obst und Gemüse. MOSKAU: Der russische Präsident Medwedew hat das umstrittene Gesetz zur Ausweitung der Befugnisse des Inlandsgeheimdienstes FSB in Kraft gesetzt. Damit bekommt die Nachfolgebehörde des berüchtigten KGB unter anderem das Recht, bei bloßem Verdacht auch ohne Beweise direkt gegen Bürger vorzugehen. Der Geheimdienst kann Verdächtige bis zu 15 Tage festhalten und Geldstrafen aussprechen. Laut Kreml soll dadurch der Extremismus effektiver bekämpft und die illegale Teilnahme an verbotenen Demonstrationen verhindert werden. WASHINGTON: Der Internationale Währungsfonds hat der wirtschaftlich angeschlagenen Ukraine neue Kredite über 15 Milliarden Dollar gewährt. Im Gegenzug akzeptierte die Regierung von Präsident Janukowitsch die harten Sparauflagen des IWF. Als Bedingung hat die Regierung in Kiew laut Währungsfonds akzeptiert, das Haushaltsdefizit im Jahr 2011 auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu drücken und im Jahr 2012 auf 2,5 Prozent. PHOENIX: Das umstrittene neue Einwanderungsgesetz des US-Bundesstaates Arizona ist kurz vor Inkrafttreten von der Justiz teilweise gestoppt worden. Gekippt wurde unter anderem der Schlüssel-Paragraf, wonach die Polizei Menschen bei bloßem Verdacht auf illegale Einwanderung hätte festnehmen dürfen. Kritiker meinen, dies sei gezielt gegen Menschen mit dunklerer Hautfarbe gerichtet, insbesondere aus Lateinamerika. - Schätzungen zufolge leben in den gesamten USA bis zu zwölf Millionen illegale Einwanderer. SACRAMENTO: Der Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien, Schwarzenegger, hat seinen Beamten einen Zwangsurlaub verordnet. Von August an sollen die rund 200.000 Staatsbediensteten pro Monat drei Tage unbezahlten Urlaub nehmen. Ausgenommen davon sind Verkehrspolizisten, Feuerwehrleute und Finanzbeamte, die Steuern eintreiben. Das Haushaltsdefizit von rund 19 Milliarden Dollar zwinge ihn zu der Maßnahme, so Schwarzenegger. KARLSRUHE: Der TV-Wettermoderator Kachelmann wird aus der Untersuchungshaft entlassen. Das Oberlandesgericht in Karlsruhe gab der Haftbeschwerde des 52-Jährigen mit der Begründung statt, dass im derzeitigen Stadium des Verfahrens kein dringender Tatverdacht mehr bestehe. Der Meteorologe sitzt wegen des Verdachts der Vergewaltigung seiner Ex-Freundin seit dem 20. März in Untersuchungshaft. Er hat den Vorwurf stets bestritten. Am 6. September beginnt vor dem Landgericht Mannheim der Prozess gegen den Schweizer. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Viele Wolken, vor allem im Süden gebietsweise Schauer und Gewitter und nur gelegentliche Aufheiterungen. Im Norden und Osten etwas mehr Sonne und weniger Regen.
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Mittwoch, 28. Juli 2010
13:24:00 - 28.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.DUISBURG: Die Zahl der Todesopfer der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg ist auf 21 gestiegen. Die Staatsanwaltschaft der Ruhrgebietsstadt teilte mit, eine 25-jährige Frau sei ihren am Samstag erlittenen Verletzungen erlegen. - Der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger von der SPD, will an diesem Mittwoch einen Bericht zur Katastrophe von Duisburg vorlegen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wird darin der Veranstalter der Loveparade für die Massenpanik bei der Veranstaltung verantwortlich gemacht. Der Veranstalter Schaller habe sich mehrfach über Bedenken der Behörden gegen sein Sicherheitskonzept hinweggesetzt. Die Panik war am Samstag im einzigen Zugang zum Veranstaltungsgelände ausgebrochen, einem völlig überfüllten Tunnel. ISLAMABAD: In Pakistan ist ein Flugzeug der Gesellschaft Airblue mit 152 Menschen an Bord abgestürzt. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Hauptstadt Islamabad in einem schwer zugänglichen Gelände. Der Airbus kam aus Karachi und wollte in Islamabad bei schlechtem Wetter landen. Die Absturzursache ist noch unklar. Erste Leichen konnten geborgen werden. Nach offiziellen Angaben hat es aber auch Überlebende gegeben. KABUL: In West-Afghanistan sind bei der Explosion einer Bombe mindestens 25 Zivilisten getötet worden. Der in der Provinz Nimroz an einem Straßenrand abgelegte Sprengsatz detonierte, als ein voll besetzter Bus vorbeifuhr. Die Täter hätten die Bombe an einer Straße abgelegt, auf der ein Konvoi der NATO-Truppen erwartet worden sei, teilte die Provinzregierung mit. ISTANBUL: Bundesaußenminister Westerwelle hat die Rolle der Türkei als Vermittler im Streit um das iranische Atomprogramm gewürdigt. Nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Davutoglu sagte Westerwelle in Istanbul, die Bemühungen der Türkei und auch Brasiliens, den Iran zu einem Dialog zu bewegen, seien zu begrüßen. Er gehe davon aus, dass der Iran im September mit der EU-Außenbeauftragten Ashton über alle offenen Fragen sprechen werde, und nicht nur über den von der Türkei und Brasilien vorgeschlagenen Austausch von schwach angereichertem Uran gegen Brennstäbe. BERLIN: Deutschland hat nach Auffassung von Bundeswirtschaftsminister Brüderle die Wirtschaftskrise überwunden. Im Zweiten Deutschen Fernsehen sagte der FDP-Politiker, es gebe in der Tat einen nachhaltigen Aufschwung. Die Regierung könne daher schrittweise aus den Krisenprogrammen aussteigen. Die Zahl der Arbeitslosen werde noch in diesem Jahr unter die Marke von drei Millionen fallen, prognostizierte Brüderle. - Im Krisenjahr 2009 war die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 4,9 Prozent zurückgegangen. Für dieses Jahr erwarten die meisten Experten ein Plus von rund zwei Prozent. BERLIN: Die Deutsche Bahn hat inzwischen fast 5700 Kunden wegen des Ausfalls von Klimaanlagen in Zügen während der sommerlichen Hitzewelle mit insgesamt 374.000 Euro entschädigt. Dies teilte Bahnchef Grube in Berlin mit. Seit dem 14. Juli seien Klimaanlagen nur noch sehr vereinzelt ausgefallen. - Im ersten Halbjahr 2010 hat die Bahn Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um fast 13 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro zu. Der Gewinn stieg um mehr als ein Viertel auf 846 Millionen Euro. NEW ORLEANS: Im Golf von Mexiko ist es zu einem neuen Unfall mit einer Ölplattform gekommen. Vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana rammte ein Schiff eine Förderplattform, wie die Küstenwache mitteilte. Eine unbekannte Menge Öl habe sich ins Meer ergossen. - Weite Teile der Küste Louisianas sind bereits durch das Öl verschmutzt, das seit April aus dem defekten Bohrloch der explodierten BP-Plattform ausgeströmt ist. PEKING: Bei einer Explosion und einem Brand in einer Chemiefabrik in der ostchinesischen Stadt Nanjing sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche Personen verletzt worden. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua weiter meldete, wird als Unglücksursache ein Gasleck vermutet. Den Einsatzkräften sei es nach Stunden gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nach Osten und Südosten hin freundlich. Sonst im Tagesverlauf von Westen und Nordwesten her schauerartiger Regen. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 25 Grad Celsius.
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Dienstag, 27. Juli 2010
12:29:00 - 27.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. DUISBURG: Nach der tödlichen Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg hat der Oberbürgermeister der Stadt, Sauerland, bestritten, vor Beginn der Techno-Tanz-Veranstaltung Kenntnis von Sicherheitsbedenken gehabt zu haben. Der CDU-Politiker sagte der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf, ihm seien keine Warnungen bekannt. Hingegen berichtet die "Süddeutsche Zeitung", die Polizei in Duisburg habe im Vorfeld der Loveparade gegenüber dem Veranstalter und der Stadt Bedenken gegen das Sicherheitskonzept geäußert. - Im einzigen Zugangstunnel zum Loveparade-Gelände war es am Samstagnachmittag zu einer Massenpanik gekommen. Die Zahl der Todesopfer stieg inzwischen auf 20. Eine junge Frau erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt. BERLIN: Verteidigungsminister zu Guttenberg hat die Veröffentlichung tausender geheimer US-Dokumente über den Krieg in Afghanistan durch die Internet-Plattform "Wikileak" relativiert. Vieles, was jetzt durch diese Papiere bekannt geworden sei, sei nicht gänzlich überraschend, sagte der CSU-Politiker im Zweiten Deutschen Fernsehen. Auch die Existenz der US-Spezialeinheit "Task Force 373" in Afghanistan sei jedem Informierten über Jahre hinweg bekannt gewesen. - Die Oppositionsparteien hatten Aufklärung über diese US-Einheit gefordert, die nach den veröffentlichten Dokumenten auch im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr stationiert ist und die Erlaubnis zur Tötung von Taliban-Führern haben soll. KABUL: Einer der beiden in Afghanistan vermissten US-Soldaten ist tot. Wie die NATO-Truppe ISAF mitteilte, wurde die Leiche bereits am Sonntag im Osten des Landes entdeckt. Zwei US-Soldaten waren am Freitag als vermisst gemeldet worden. Der zweite Soldat ist nach ISAF-Angaben entführt worden. Die radikal-islamischen Taliban hatten zuvor schon behauptet, einen der beiden US-Soldaten getötet zu haben. BERLIN: Die Türkei ist nach Ansicht von Bundesaußenminister Westerwelle derzeit nicht reif für einen Beitritt zur Europäischen Union. Der FDP-Vorsitzende sagte der "Bild"-Zeitung, wenn die Frage heute entschieden werde müsste, wäre die Türkei nicht beitrittsfähig und die EU nicht aufnahmefähig. Deutschland habe aber grundsätzlich ein Interesse daran, dass sich die Türkei Richtung Europa orientiere. - Westerwelle bricht an diesem Dienstag zu Besuchen Sloweniens und der Türkei auf. - Der britische Premierminister Cameron sprach sich in Ankara klar für die Aufnahme der Türkei in die EU aus. OTTAWA: Nach den USA und der EU hat auch Kanada verschärfte Sanktionen gegen den Iran verhängt, die über die vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Strafmaßnahmen hinausgehen. Damit solle die Regierung in Teheran im Atomkonflikt zu neuen Verhandlungen gezwungen werden, sagte der kanadische Premierminister Harper. Wie die am Montag von den EU-Außenministern beschlossenen Sanktionen zielen auch die kanadischen Maßnahmen auf den Öl- und den Finanzsektor des Iran. Bundesaußenminister Westerwelle sprach von starken, angemessenen und zielsicheren Druckmitteln der EU. LONDON/WASHINGTON: Der britische Energiekonzern BP hat den Rücktritt seines Vorstandschefs Hayward zum 1. Oktober angekündigt. Der Londoner Konzern reagierte damit auf anhaltende Kritik an dessen Krisenmanagement bei der Ölpest im Golf von Mexiko. Haywards Nachfolger wird -wie erwartet- der US-Amerikaner Dudley, der bereits seit Mitte Juni für die Bekämpfung der Ölpest verantwortlich ist. Gleichzeitig gab BP in London bekannt, dass der Konzern wegen der Umweltkatastrophe einen zweistelligen Milliardenverlust verzeichne. BISCHKEK: Die kirgisische Regierung hat auf einer internationalen Geberkonferenz um Finanzhilfe in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar gebeten. Das Geld soll dem Wiederaufbau des Landes nach den politischen Wirren und der ethnisch motivierten Gewalt der vergangenen Monate dienen. Die amtierende Regierung von Präsidentin Otunbajewa hofft, Stabilität und Demokratie in Kirgisistan mit Hilfe einer Wiederbelebung der Wirtschaft zu fördern. - Zusammenstöße zwischen der usbekischen Minderheit und der kirgisischen Mehrheit hatten im Juni bis zu 2.000 Menschen das Leben gekostet. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Nordosten viel Sonne. Sonst nach freundlichem Beginn im Tagesverlauf starke Bewölkung. Im Süden und Südosten am Nachmittag Schauer und Gewitter. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 27 Grad Celsius.
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Montag, 26. Juli 2010
12:20:00 - 26.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. DUISBURG: Bei der Loveparade hat es offenbar erhebliche Sicherheitslücken gegeben. Nach Informationen von "Spiegel online" war das Festgelände in Duisburg für maximal 250.000 Menschen freigegeben. Die Veranstalter rechneten aber mit deutlich mehr als einer Million Teilnehmern. Außerdem belege ein internes Verwaltungsdokument, dass die Veranstalter die sonst vorgeschriebene Breite der Fluchtwege nicht einhalten mussten. Der wegen der Katastrophe bei der Technoparty in die Kritik geratene Duisburger Oberbürgermeister Sauerland schließt einen Rücktritt nicht aus. Bevor es um die Frage nach der Verantwortung gehe, stehe aber zunächst die Aufarbeitung der Ereignisse an. Sauerland sagte, die Stadt Duisburg plane eine Trauerfeier für die Opfer. Bei einer Massenpanik starben am Samstag 19 Menschen, mehr als 340 wurden verletzt. PHNOM PENH: In Kambodscha ist das erste Urteil des internationalen Völkermord-Tribunals gegen einen früheren Anführer der Roten Khmer gefällt worden. Der Angeklagte Kaing Guek Eav, alias "Duch", wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 35 Jahren Haft verurteilt. Der 67-Jährige war der Leiter des Foltergefängnisses S-21 in der Hauptstadt Phnom Penh. Dort wurden während der Herrschaft der Roten Khmer zwischen 1975 und 1979 mehr als 12.000 Menschen gefoltert und ermordet. Nur wenige Insassen überlebten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 40 Jahren beantragt. "Duch" gestand seine Taten teilweise, wies die Verantwortung mit Verweis auf entsprechende Befehle jedoch zurück. SEOUL: Die US-Streitkräfte haben ungeachtet der Drohgebärden Nordkoreas ihr Großmanöver auf See mit Einheiten Südkoreas fortgesetzt. Nach Militärangaben soll das Abwehren von eingedrungenen feindlichen U-Booten geübt werden. Die viertägigen Marine- und Luftwaffenübungen hatten am Sonntag unter Beteiligung von etwa 8000 Soldaten beider Länder, U-Booten, Kriegsschiffen und rund 200 Flugzeugen in internationalen Gewässern im Japanischen Meer begonnen. PARIS: Der in Nordafrika vom Terrornetzwerk El Kaida entführte Franzose ist getötet worden. Frankreichs Präsident Sarkozy bestätigte in Paris nach einem Krisentreffen seiner Regierung eine entsprechende Mitteilung von El Kaida. Der 78-jährige Michel Germaneau war im April im Niger entführt worden, als er dort für einen humanitären Einsatz unterwegs war. El Kaida in Nordafrika hatte mit seiner Hinrichtung gedroht, falls die Forderung nach Freilassung von Gefangenen aus den Reihen des Terrornetzwerks nicht erfüllt werde. WASHINGTON: Der auf Enthüllungsgeschichten spezialisierten Website WikiLeaks sind rund 92.000 teils geheime Berichte des US-Militärs über den Krieg in Afghanistan zugespielt worden. Die Einsatzberichte aus den Jahren 2004 bis 2010 zeichnen "ein düsteres Bild" von der Lage am Hindukusch. Das berichten das Magazin "Der Spiegel" und die Zeitungen "The Guardian" und "New York Times" nach einer Prüfung der Dokumente auf ihren Internetseiten. Laut "Spiegel" geht aus dem Material unter anderem hervor, dass die Lage für die Bundeswehr im Norden Afghanistans immer bedrohlicher wird. BAGDAD: Ein Selbstmordattentäter hat sich in der irakischen Hauptstadt vor dem Büro des Fernsehsenders Al-Arabija in die Luft gesprengt. Er riss nach Angaben des Senders drei Wächter und eine Putzfrau mit in den Tod. Es gab auch Verletzte. Die Korrespondenten des Nachrichtensenders, die sich zum Zeitpunkt der Explosion ebenfalls in dem Gebäude aufgehalten hatten, blieben unversehrt. -Terroristen haben im Irak seit der US-Invasion vor sieben Jahren immer wieder gezielt Journalisten getötet. SANTIAGO DE CHILE: Chiles Präsident Piñera lehnt eine allgemeine Amnestie für frühere Angehörige des Pinochet-Regimes ab. Begnadigungen werde er nur in Einzelfällen prüfen, sagte Piñera in einer Fernsehansprache. Piñera reagierte damit auf Forderungen der katholischen Kirche, zu den bevorstehenden Unabhängigkeitsfeiern des Landes am 18. September eine Amnestie zu erlassen. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wolkig mit teils kräftigem Regen. Richtung Osten auch längere freundliche Abschnitte. Höchstwerte 17 bis 24 Grad.
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Sonntag, 25. Juli 2010
13:58:00 - 25.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.DUISBURG: Bei einer Massenpanik während des Musik-Festivals Love Parade in Duisburg sind 19 Menschen ums Leben gekommen - mehr als 340 wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich in einem Tunnel, der zum Festgelände führte. Wie es zu der Panik kam, ist noch unklar. Augenzeugen berichteten von einer unerträglichen Enge, als immer mehr Menschen auf das Festgelände strömten und andere es verlassen wollten. Einige von ihnen hätten versucht, eine Mauer und eine Treppe hochzuklettern und seien dann abgestürzt. - Inzwischen wurde Kritik an den Veranstaltern laut: Zu der Love Parade waren weit mehr als eine Million Menschen gekommen. Auf dem Gelände soll aber nur Platz für etwa ein Viertel dieser Menge gewesen sein. DUISBURG: Die Katastrophe bei der Loveparade hat in Deutschland und im Ausland Trauer und Bestürzung hervorgerufen. Bundespräsident Christian Wulff sagte, er sei mit seinen Gedanken bei den Opfern der Tragödie, ihren Angehörigen und Freunden. Er forderte eine rückhaltlose Aufklärung des Zwischenfalls. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Sigmar Gabriel sprachen den Familien der Opfer ihr Beileid aus. Nordrhein-Westfalens neue Ministerpräsidentin Hannelore Kraft äußerte sich betroffen und sagte, sie fühle mit den Angehörigen der Gestorbenen und sorge sich um die Verletzten. Der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, kondolierte zum Tod der Loveparade-Besucher. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein "tief empfundenes Mitgefühl" aus. BERLIN: Der wochenlange Streit zwischen Karstadt-Investor Nicolas Berggruen und dem Filial-Vermieter Highstreet ist offenbar beigelegt. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" hat Highstreet für kommenden Mittwoch zu einer Gläubigerversammlung eingeladen. Der Mehrheitseigner des Vermieter-Konsortiums, die US-Bank Goldman Sachs, rechnet dort mit einer Zustimmung für Berggruen. Der Europachef der Bank, Alexander Dibelius, sagte der Zeitung, man habe weitere Konzessionen beim Mietvertrag für Karstadt gemacht. Mit einer Einigung in der Frage der Höhe der Mieten wäre auch die letzte Bedingung für eine Übernahme des insolventen Warenhauskonzerns durch Berggruen erfüllt. Karstadt beschäftigt rund 25.000 Mitarbeiter. SEOUL: Begleitet von nordkoreanischen Drohungen führen die USA und Südkorea ein gemeinsames Seemanöver im Japanischen Meer durch. An der dreitägigen Übung nehmen nach Angaben der USA etwa 8.000 Soldaten beider Länder teil. 20 Kriegsschiffe und rund 200 Flugzeuge sind im Einsatz. Die US-Regierung betonte, die Manöver hätten defensiven Charakter, sollten aber abschreckend auf Nordkorea wirken. Weitere Miitärübungen sind für die kommenden Monate geplant. Das kommunistische Nordkorea sprach von Provokationen und drohte mit nuklearer Abschreckung. MEXIKO-STADT: Nahe der nordmexikanischen Stadt Monterrey sind mehr als 50 Leichen gefunden worden. Sie seien vermutlich von Drogenbanden dort verscharrt worden, so die Staatsanwaltschaft. Erst im Mai waren im südmexikanischen Taxco 55 Leichen in einer alten Silbermine entdeckt worden. Bei den Toten handelt es sich vermutlich ebenfalls um Opfer rivalisierender Drogenbanden. Mexikos Regierung geht seit 2006 verstärkt gegen Drogenkartelle vor, seither kamen fast 25.000 Menschen ums Leben. TEHERAN: Gut zwei Monate nach seiner Festnahme ist der einflussreiche iranische Oppositionspolitiker Mohsen Armin laut einem Zeitungsbericht gegen Kaution auf freien Fuß gekommen. Armin sei nach der Zahlung einer Kaution von umgerechnet rund 150.000 Euro aus dem Teheraner Ewin-Gefängnis entlassen worden, berichtete die Zeitung "Arman". Der ehemalige Abgeordnete war ein führendes Mitglied der "Organisation der Mudschahedin der Islamischen Revolution", die vor einigen Monaten verboten wurde und einen Reformkurs vertrat. BRASILIA: In der brasilianischen Hauptstadt berät die UNESCO darüber, welche Bewerber neu in das Weltkulturerbe aufgenommen werden sollen. Der UN-Organisation liegen rund 30 Anträge vor. Es geht um Naturparks, historische Gebäude, Stadtviertel und Ausgrabungsorte, die auf den prestigeträchtigen Titel "Welterbe" hoffen. Aus Deutschland bewirbt sich die sogenannte Oberharzer Wasserwirtschaft, die als Meisterwerk früher Bergbau- und Ingenieurskunst gilt. Anfang August will das Welterbekomitee seine Entscheidungen bekanntgeben. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Nordosten und zwischen Ems- und Rheinland Schauer. Zwischen Nordsee und Schwaben meist sonnig und trocken. Die Höchsttemperaturen: 17 bis 24 Grad.
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Samstag, 24. Juli 2010
13:18:00 - 24.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.WASHINGTON: Die Ergebnisse der europäischen Banken-Tests sind international mit Erleichterung aufgenommen worden. Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Strauss-Kahn, sprach von einem wichtigen Schritt zu mehr Marktvertrauen. Der US-Finanzminister Geithner erklärte, damit habe Europa einen bedeutenden Beitrag zur Transparenz der Geldhäuser geleistet. Der deutsche Ressortchef Schäuble nannte das Ergebnis "ein positives Signal". Er betonte, bei der einzigen im Test durchgefallenen deutschen Bank, der Hypo Real Estate, habe man eine inzwischen eingeleitete Neustrukturierung noch nicht berücksichtigen können. Analysiert wurden insgesamt 14 deutsche Banken. Einige deutsche Geldhäuser bestanden den sogenannten Stress-Test nur knapp, darunter mehrere Landesbanken und die Postbank. WASHINGTON: Die Zahl der Bankpleiten in den USA in diesem Jahr hat die Marke von 100 überschritten. Der Einlagensicherungsfonds übernahm nach eigenen Angaben sieben Geldinstitute in den Staaten Georgia, Florida, South Carolina, Kansas, Nevada, Minnesota und Oregon. Damit gingen seit Jahresbeginn 103 Banken in Konkurs. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 140. PJÖNGJANG: Nordkorea hat vor dem am Sonntag geplanten Seemanöver der US-Streitkräfte mit Südkorea seine Kriegsrhetorik verschärft. Die Nationale Verteidigungskommission drohte damit, den Militärübungen in Südkorea mit den Mitteln der "atomaren Abschreckung" zu begegnen. Die Regierung in Pjöngjang sei zu einem "heiligen Krieg" bereit. Seitens der US-Regierung hieß es, man sei nicht an einem Krieg der Worte interessiert. Nötig seien jetzt konstruktive Verhaltensweisen. NEW ORLEANS: Rund drei Monate nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko sind neue Vorwürfe gegen den Betreiber bekannt geworden. Nach Darstellung eines Elektrotechnikers soll damals ein Notalarm mit Absicht abgestellt worden sein. Dies sei üblich gewesen, um die Arbeiter nicht bei Fehlalarm zu wecken. Ein Signalton hätte aber die aufsteigende gefährliche Gaswolke melden können, so der Techniker. Bei dem Unglück am 20. April waren elf Arbeiter ums Leben gekommen. BERLIN: Die Internationale Energie-Agentur hat angesichts der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko eine stärkere Überwachung der Ölkonzerne gefordert. Eine bessere staatliche Regulierung der Ölindustrie sei möglich und überaus nötig, sagte der Chefökonom der Agentur, Birol, der "Berliner Zeitung". Er sprach sich dennoch für neue Tiefseeprojekte aus. Ein großer Teil der neuen Ölquellen lägen unter dem Meer. Ohne die Erschließung neuer Tiefseevorkommen steige die Abhängigkeit von "sehr wenigen Staaten im Nahen Osten", die über "enorme Vorräte" verfügten. Das habe Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit. BUENOS AIRES: In der schweren diplomatischen Krise zwischen Venezuela und Kolumbien vermittelt die Union Südamerikanischer Nationen. Nach Medienberichten will der Generalsekretär der Staatenorganisation, Kirchner, Anfang August beide Länder besuchen. Unterdessen stellten die USA sich nochmals hinter Kolumbien. Die Vorwürfe, Venezuela beherberge 1500 kolumbianische Rebellen, müssten "sehr ernst" genommen werden, sagte US-Außenamtssprecher Crowley. ISLAMABAD: Bei einem US-Raketenangriff auf einen mutmaßlichen Rebellenstützpunkt im Nordwesten Pakistans sind nach Behördenangaben mindestens 16 Aufständische getötet worden. In der von den Taliban beherrschten Krisenregion Süd-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan habe der Angriff militanten Islamisten in einem Unterstand gegolten. Aus den Trümmern seien auch mehrere Verletzte geborgen worden. ABIDJAN: Der Ministerpräsident der Elfenbeinküste hat seinen Rücktritt als Chef der größten Rebellenbewegung des Landes angekündigt. Guillaume Soro erklärte, er wolle sich auf die Organisation der seit langem verschobenen Präsidentenwahl konzentrieren. Die Rebellen der Forces Nouvelles hatten sich nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens mit Staatspräsident Gbagbo 2007 bereiterklärt, sich an der Regierung zu beteiligen. Teil der Vereinbarung war, dass Soro zum Ministerpräsidenten ernannt wurde. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden und Osten häufigere, örtlich unwetterartige Regengüsse, in den übrigen Gebieten wechselnd bewölkt mit Schauern. Höchstwerte 14 bis 24 Grad.
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Freitag, 23. Juli 2010
12:02:00 - 23.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. BERLIN / WASHINGTON: Die USA und Deutschland haben das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs gewürdigt. Darin wird die Rechtmäßigkeit der Unabhängigkeit des Kosovo bestätigt. Die Außenminister Clinton und Westerwelle riefen Serbien und das Kosovo auf, ihre Streitigkeiten beizulegen und gemeinsam nach vorne zu blicken. Westerwelle sagte, jetzt seien Politik und Dialog gefragt. Die Zukunft Serbiens und des Kosovo liege in der EU. Dagegen bekräftigte die Regierung in Belgrad, sie werde die Unabhängigkeit des Kosovo niemals anerkennen. Russland kritisierte den Richterspruch als "juristisch nicht sauber und rein politisch". - Nach dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag hat die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo kein internationales Recht verletzt. Das mehrheitlich von ethnischen Albanern bewohnte Gebiet hatte sich im Februar 2008 von Serbien losgesagt. MADRID: Mehrere spanische Sparkassen haben nach einem Zeitungsbericht den sogenannten Banken-Stresstest nicht bestanden. Eine kleine Gruppe der 18 Sparkassen des Landes bräuchte mehr Kapital, sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern, berichtete die Zeitung "El Pais". Nach anderen Medien-Informationen soll auch die in Deutschland in der Finanzkrise verstaatlichte Immobilienbank HRE den Stresstest nicht bestanden haben. Die europäische Bankenaufsicht veröffentlicht die Belastungsanalysen von insgesamt 91 führenden europäischen Bankhäusern nach Börsenschluss an diesem Freitag. - Entsprechend einer Vorgabe der EU wurde überprüft, ob die Banken neue Marktturbulenzen ohne Hilfe überstehen könnten. WASHINGTON: Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise haben US-Banken ihren Spitzenmanagern nach Medienberichten 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) an "ungerechtfertigten" Boni gezahlt. 17 der Geldhäuser hätten Ende 2008 und Anfang 2009 Belohnungen für erfolgreiche Arbeit gezahlt, nachdem sie milliardenschwere Hilfen aus Steuermitteln bekommen hätten, berichtet die "New York Times". Dabei beruft sich das Blatt auf Regierungsbeamte. Nach Angaben der Zeitung soll es praktisch keine Möglichkeit geben, eine Rückzahlung des Geldes einzufordern. Die US-Regierung wolle einen entsprechenden Bericht vorlegen. NEW YORK: UN-Generalsekretär Ban hat Venezuela und Kolumbien zur Mäßigung in ihrem Streit aufgefordert. Beide Seiten sollten ihren Konflikt auf friedliche Weise lösen, heißt es in einer Erklärung Bans. Der venezolanische Präsident Chavez hatte zuvor die Beziehungen zu Kolumbien abgebrochen und für das Grenzgebiet höchste Alarmbereitschaft angeordnet. Chavez reagierte damit auf Vorwürfe der Regierung Kolumbiens, er dulde kolumbianische FARC-Rebellen auf seinem Staatsgebiet. NEW ORLEANS: Der Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko wird wegen eines aufziehenden Tropensturms unterbrochen. Die im Bereich des ramponierten Bohrlochs eingesetzten Einsatzkräfte und die Schiffe werden abgezogen. Dazu gehört auch die Plattform, von der die Entlastungsbohrung vorangetrieben wird. Nach Angaben der US-Regierung könnte sich dadurch die endgültige Abdichtung des Bohrlochs um bis zu zwei Wochen verzögern. BERLIN: Als Konsequenz aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat Bundesumweltminister Röttgen einen vorübergehenden Stopp neuer Ölbohrungen in der Nordsee gefordert. Deutschland sollte die Initiative für ein Moratorium übernehmen, sagte der CDU-Politiker im Zweiten Deutschen Fernsehen. Die Ölpest an der US-Südküste sollte Anlass sein, genau zu überprüfen, welche Risiken bei Bohrungen künftig vermieden werden müssten, erklärte Röttgen. DRESDEN: Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Königshaus, hat bürokratische Hindernisse für die mangelnde Ausrüstung der Bundeswehr im Afghanistan-Einsatz verantwortlich gemacht. Dringend benötigte Minenräum- oder Sanitätsfahrzeuge könnten nicht angeschafft werden, weil sie deutschen Zulassungsnormen nicht entsprächen, sagte der FDP-Politiker der "Sächsischen Zeitung". Neben wichtigen Rüstungsgütern fehlten auch Möbel für die Quartiere, Feldbetten, Gefechts- und Übungsmunition. Die Soldaten fühlten sich vernachlässigt, sagte Königshaus. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Südosthälfte anfangs noch Regen. Im Westen und Nordwesten heiter bis wolkig, örtliche Schauer oder Gewitter. Tageshöchstwerte 19 bis 25 Grad Celsius.
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Donnerstag, 22. Juli 2010
13:04:00 - 22.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.KAMPALA: Auf seiner zweiten Afrika-Reise hat Bundesaußenminister Westerwelle die Bedeutung des Kontinents für Deutschland hervorgehoben. Man trage eine große politische, ökonomische und ethische Verantwortung für Afrika, sagte der Vizekanzler in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Deutschland verstehe sich auch als Geschäftspartner Afrikas und wolle die wirtschaftliche Kooperation vorantreiben. Westerwelle kündigte an, die Bundesregierung werde ihr geplantes Afrika-Konzept nach der parlamentarischen Sommerpause verabschieden. Laut Koalitionsvertrag soll das Konzept den "sicherheitspolitischen, gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen" ebenso Rechnung tragen wie den "großen Entwicklungspotenzialen" Afrikas. DEN HAAG: Der Internationale Gerichtshof veröffentlicht an diesem Donnerstag sein mit Spannung erwartetes Gutachten zur Rechtmäßigkeit der Unabhängigkeit des Kosovo. Es war auf Antrag Serbiens von der UN-Vollversammlung bei der höchsten Rechtsinstanz der Vereinten Nationen in Auftrag gegeben worden. Bislang haben 69 Staaten - darunter auch Deutschland - die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt. 120 Länder - unter ihnen Russland und China - betrachten das Kosovo jedoch immer noch als serbische Provinz. WASHINGTON: Ein halbes Jahr nach dem schweren Erdbeben in Haiti hat der Internationale Währungsfonds dem Karibikstaat alle Schulden erlassen. Vollständig gestrichen wurden ausstehende Verbindlichkeiten von 268 Millionen Dollar. Der IWF beschloss zudem ein auf drei Jahre angelegtes Programm für den Wiederaufbau des Landes. Für einen damit verbundenen neuen Kredit über 60 Millionen Dollar müssen bis Ende 2011 keine Zinsen bezahlt werden. Haiti war am 12. Januar von einem verheerenden Erdbeben erschüttert worden, durch das mehr als 250.000 Menschen ums Leben kamen. WASHINGTON: Vier der weltweit größten Ölkonzerne wollen gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, um künftig bei Bohrarbeiten mögliche Umweltkatastrophen zu begrenzen. Die Firmen Exxon Mobil, Chevron, ConocoPhillips und Royal Dutch Shell kündigten an, sie würden zusammen eine Milliarde Dollar bereitstellen, um ein entsprechendes System zum Auffangen von Öl aus lecken Bohrstellen aufzubauen. Die Technik solle sich an den Erfahrungen des britischen Ölkonzerns BP beim Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko orientieren. Unterdessen gerieten vor der US-Küste die Arbeiten gegen die Ölverschmutzung ins Stocken. Wegen eines heranziehenden Sturms unterbrach BP eine wichtige Entlastungsbohrung. HANOI: US-Außenministerin Hillary Clinton ist im Rahmen ihrer Asien-Reise zu einem zweitägigen Besuch in Vietnam eingetroffen. Ihr Aufenthalt in Hanoi fällt mit dem 15. Jahrestag der Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Staaten nach dem Vietnamkrieg zusammen. Clinton kam aus der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, wo sie neue US-Sanktionen gegen Nordkorea angekündigt hatte. BERLIN: Die Partei "Die Linke" will mit allen rechtlichen Mitteln gegen ihre Beobachtung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz vorgehen. Das kündigte der Parteivorsitzende Ernst an. Zugleich kritisierte er das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Fall Bodo Ramelow. Es stelle alle Abgeordneten der Linkspartei unter einen Generalverdacht, betonte Ernst. Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Mittwoch entschieden, dass der Linken-Spitzenpolitiker Ramelow und auch andere Parlamentarier der sozialistischen Partei weiterhin vom Verfassungsschutz überwacht werden dürfen. Als Begründung gab das Gericht in Leipzig an, es gebe Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen innerhalb der Linkspartei. Ramelow will nun vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ziehen. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Osten zunächst noch freundlich, später örtlich kräftige Gewitter. Nach Westen hin überwiegend wolkig mit Schauern. Im Nordwesten meist trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 Grad in Ostfriesland und 34 Grad in der Niederlausitz.
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Mittwoch, 21. Juli 2010
12:14:00 - 21.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.WASHINGTON: Die Ergebnisse der Afghanistan-Konferenz in Kabul sind bei führenden Politikern der Staaten, die Truppen in das Land entsandt haben, auf eine positive Resonanz gestoßen. Mit den Beschlüssen habe man einen großen Schritt voran gemacht, sagte US-Präsident Obama bei einer Pressekonferenz mit dem britischen Premierminister Cameron in Washington. Die Strategie der USA für den Einsatz am Hindukusch sei die richtige, erklärte Obama. Auch Cameron sprach von einem echten Fortschritt. Der deutsche Außenminister Westerwelle nannte die Konferenz eine wichtige Wegmarke. Die Teilnehmer hatten sich in Kabul unter anderem darauf verständigt, dass die Afghanen bis 2014 die Sicherheitsverantwortung für ihr Land selbst übernehmen sollen. Ein konkreter Abzugstermin für die ausländischen Truppen wurde dabei aber nicht festgelegt. BERLIN: Nach der Afghanistan-Konferenz in Kabul hat Verteidigungsminister zu Guttenberg davor gewarnt, für den Abzug der NATO-Truppen ein Enddatum zu setzen. Für den möglichen Beginn des Rückzugs ab 2011 müssten -so wörtlich - "sehr klare und sehr harte" Vorbedingungen erfüllt sein, sagte zu Guttenberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zugleich räumte der CSU-Politiker Fehler ein. Alle Politiker - er eingeschlossen - hätten teilweise Bilder gezeichnet und Ziele formuliert, die sich inzwischen als Illusion erwiesen hätten. SEOUL: Die USA wollen neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängen. Sie seien Teil der Maßnahmen, die man ergreifen werde, um das kommunistische Land an der Weitergabe von Massenvernichtungswaffen zu hindern, sagte Außenministerin Clinton nach Gesprächen mit Vertretern der südkoreanischen Regierung in Seoul. Zuvor hatte Clinton zusammen mit Verteidigungsminister Gates die innerkoreanische Grenze besucht. Beide Politiker wollten damit ihre Solidarität mit Südkorea nach dem Untergang des Kriegsschiffes "Cheonan" zum Ausdruck bringen. - Das Schiff war Ende März im Gelben Meer gesunken. Dabei kamen 46 Seeleute ums Leben. Eine internationale Untersuchung ergab, dass die "Cheonan" von einem nordkoreanischen Torpedo versenkt wurde. LEIPZIG: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig fällt an diesem Mittwoch ein Urteil zur Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz. Der Thüringer Linke-Fraktionschef Ramelow will grundsätzlich erreichen, dass die Verfassungsschützer die Informationssammlung über Politiker der Linken beenden. In der Vorinstanz hatte das Oberverwaltungsgericht Münster die Datensammlung, die der Bundesnachrichtendienst über Ramelow zusammengetragen hatte, verboten. BERLIN: Bundesfamilienministerin Schröder legt an diesem Mittwoch im Kabinett einen Bericht über den Stand beim Ausbau der Kinderbetreuung vor. Nach den bisherigen Vorgaben sollen bis 2013 für 35 Prozent der unter Dreijährigen Kita-Plätze zur Verfügung stehen. Die Kommunen fordern allerdings mehr Geld vom Bund und gehen von einem deutlich höheren Platzbedarf aus. 2009 gab es einer Bertelsmann-Studie zufolge Kita-Plätze für gut 20 Prozent der unter Dreijährigen. PARIS: Wegen eines Streiks der Fluglotsen in Frankreich kommt es an diesem Mittwoch zu erheblichen Behinderungen im Luftverkehr. Nach Gewerkschaftsplänen sollen am Pariser Großflughafen Charles de Gaulle 20 Prozent der Flüge ausfallen. Am kleineren Flughafen Paris-Orly soll sogar die Hälfte der Maschinen am Boden bleiben. Der Streik ist bis Donnerstagmorgen angesetzt. Die Fluglotsen protestieren damit gegen die Pläne der EU, die Lufträume der 27 Mitgliedsstaaten zu einem einheitlichen europäischen Luftraum zusammenzulegen. LIMA: Bei der verheerenden Kältewelle in Südamerika sind bislang mindestens 175 Menschen ums Leben gekommen. Besonders dramatisch ist die Lage nach Medienberichten in Peru. Bei Temperaturen unter minus 20 Grad Celsius gab es demnach allein im Süden des Landes in den vergangenen Tagen mehr als 100 Todesfälle. Auch aus Argentinien, Bolivien und Paraguay werden zahlreiche Kältetote gemeldet. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Meist sonnig - im Westen und in den Alpen im Laufe des Nachmittags Quellwolken und später zunächst meist nur örtliche Gewitter. Höchsttemperaturen 30 bis 36 Grad Celsius. An den Küsten 24 bis 28 Grad. Zuletzt meldeten: Hamburg: 23 Grad, wolkig; Berlin, Dresden und Frankfurt am Main: 23 Grad, fast wolkenlos; Köln/Bonn: 24 Grad, leicht bewölkt und München: 24 Grad, wolkenlos.
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Dienstag, 20. Juli 2010
12:07:00 - 20.07.2010 - Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. KABUL: Afghanistans Präsident Karsai strebt bis 2014 die Übernahme der Verantwortung für die Sicherheit im Lande an. Die ausländischen Truppen müssten diese Aufgabe nach und nach an die einheimischen Sicherheitskräfte übergeben, sagte Karsai zum Auftakt der internationalen Afghanistan-Konferenz in Kabul. US-Außenministerin Clinton bekräftigte, die ersten US-Soldaten würden bereits im kommenden Jahr abgezogen. Die Übergabe der Sicherheitsverantwortung sei zu wichtig, um sie endlos hinauszuzögern. Clinton und NATO-Generalsekretär Rasmussen betonten aber, das Engagement werde nicht mit dem Abzug der Truppen enden. An der Konferenz nehmen Vertreter von rund 70 Ländern und Organisationen teil. Themen neben dem Truppenabzug sind die Wiedereingliederung der radikalislamischen Taliban in die Gesellschaft, die nationale Aussöhnung und der Kampf gegen Korruption und Drogenhandel. JERUSALEM: Israel will noch in diesem Jahr ein neues Raketenabwehrsystem installieren. Es soll das Land vor Angriffen radikalislamischer Gruppen wie Hisbollah und Hamas schützen. Nach Angaben des israelischen Verteidigungministerium sollen die ersten beiden Batterien des Raketenabwehrsystems im November einsatzbereit sein. Bei Tests habe das Abfangsystem funktioniert, hieß es. HOUSTON: Die unweit des defekten Bohrlochs von BP im Golf von Mexiko entdeckten Aussickerungen haben nach Konzernangaben einen natürlichen Ursprung. Mit dem Ölleck habe das nichts zu tun, sagte BP-Sprecher Proegler der Nachrichtenagentur Reuters. Wissenschaftler hätten das bestätigt. - Bei den Blasen handle es sich möglicherweise um Stickstoff und nicht um Erdgas, das auf ein bestehendes Leck hindeuten würde. LONDON: China hat im vergangenen Jahr die USA als größten Energieverbraucher der Welt abgelöst. Die Volksrepublik habe im Jahr 2009 eine Energiemenge verbraucht, die rund 2,25 Milliarden Tonnen Öl entspreche, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf die Internationale Energieagentur. Das seien etwa vier Prozent mehr als die USA. Im Jahr 2000 hätten die USA noch drei Mal so viel Energie benötigt wie China. ISTANBUL: Bei einem Rebellen-Angriff im Südosten der Türkei sind sechs Soldaten getötet worden. Kämpfer der kurdischen Arbeiterpartei PKK hätten in der Nacht zum Dienstag einen Grenzposten nahe der Stadt Hantepe angegriffen und weitere Soldaten verletzt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Es sei auch zum Einsatz von Kampfhubschraubern gekommen. Die in der Türkei verbotene PKK wird von den USA und in der EU als terroristische Gruppierung eingestuft. MÜNCHEN: Das Sparpaket der Bundesregierung wird nach einem Zeitungsbericht von mehreren Ministerien in Frage gestellt. Vor allem die Ressorts für Wirtschaft und für Justiz, aber auch die für Verkehr, Soziales und Umwelt würden die angekündigten Etatkürzungen boykottieren, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zeigte sich bei einer CDU-Präsidiumssitzung verärgert über das Verhalten der Kabinettskollegen. BERLIN: Mit mehreren Veranstaltungen wurde in Berlin an das gescheiterte Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 erinnert. Den Auftakt bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee. Anschließend fand in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock eine Feierstunde der Bundesregierung statt mit Verteidigungsminister zu Guttenberg und Bundesratspräsident Böhrnsen. Das Attentat der Gruppe um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 in Hitlers Hauptquartier "Wolfsschanze" in Ostpreußen schlug fehl, Hitler überlebte. FRANKFURT AM MAIN: Fußball-Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff haben nach Medienberichten ihre Verträge mit dem DFB verlängert. Der 50-Jährige Löw habe sich mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages bis 2012 geeinigt, berichten übereinstimmend die 'Bild'-Zeitung und die Süddeutsche Zeitung. Bierhoff bleibt demnach für zwei weitere Jahre Manager der Nationalmannschaft. Das Wetter in Deutschland: Wieder sonnig und im Tagesverlauf nur in Richtung Niederrhein und Nordsee lockere Wolkenfelder. Höchstwerte 28 bis 35 Grad Celsius.
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