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Letzte Aktualisierung: 02.09.2010 - 10:26:25
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Schreibwettbewerb bei Splitstory
15:36:00 - 31.08.2010 - München (internet-zeitung) - Splitstory, die Plattform für kreatives und kollaboratives Schreiben hat einen Schreibwettbewerb gestartet, bei dem man ein iPad und weitere Preise gewinnen kann.Zum Schreibwettbewerb können Ideen und Texte bis zum 3. Oktober 2010 auf http://www.splitstory.com veröffentlicht werden. Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben. Der Wettbewerb ist für alle, die sich gerne was ausdenken und Freude am kreativen Schreiben haben. Der kreativste, originellste und aktivste Autor gewinnt ein Apple iPad im Wert von 499 Euro. Die Anmeldung bei Splitstory ist kostenlos.Auf Splitstory kann man Ideen entwickeln, Texte schreiben und sich mit Autoren austauschen. Die Inhalte können alleine oder in der Gemeinschaft mit anderen Autoren weiterentwickelt und fortgeführt werden. Das macht das Angebot zu einer literarischen Spielwiese und Inspirationsquelle für Schreibprojekte. Splitstory bietet damit Autoren die Möglichkeit, sich ein Publikum im Internet erarbeiten zu können, und dass auf eine neue und zeitgemäße Art.Weitere Informationen auf http://www.splitstory.com Über ProjektheldenProjekthelden ist ein Büro für Konzeption, Gestaltung und Entwicklung innovativer und integrierter Kommunikationslösungen mit Schwerpunkt auf Online-Medien. Mehr Informationen auf http://www.projekthelden.de.ProjektheldenKreittmayrstrasse 2180335 MünchenDeutschlandinfo @ projekthelden.dehttp://www.projekthelden.deSplitstoryinfo @ splitstory.comhttp://www.splitstory.com
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Königinnen der Lüfte in Europa
14:30:00 - 31.08.2010 - Taschenbuch des Wiesbadener Autors Ernst Probst mit Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Flugzeugpassagierinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Die Französin Jacqueline Auriol durchbrach als erste Europäerin die Schallmauer und galt zeitweise als die „schnellste Frau der Welt“. Maryse Bastié erreichte acht Weltrekorde. Adrienne Bolland flog als erste Frau über die Anden. Hélène Boucher erregte als französische „Wunderfliegerin“ großes Aufsehen. Die Deutsche Hanna Reitsch wurde erster weiblicher Flugkapitän, flog als erste Frau einen Hubschrauber und stellte mehr als 40 Rekorde aller Klassen und Flugzeugtypen auf. Elly Beinhorn überflog als erste Frau alle Erdteile. Die Russin Walentina Tereschkowa war die erste Frau im Weltall. Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja gebührt die Ehre, die erste Spaziergängerin im All gewesen zu sein. Diesen und anderen Pionierinnen der Luftfahrt ist das Taschenbuch Königinnen der Lüfte in Europa des Wiesbadener Autors Ernst Probst gewidmet. Es stellt berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Flugzeugpassagierinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen in Wort und oft auch mit Bild vor. Wie ein roter Faden zieht sich durch das Taschenbuch, wie schwer es früher Frauen von Männern gemacht wurde, das Fliegen zu lernen und in der Luftfahrt Fuß zu fassen. Bis in jüngste Zeit hatten Pilotinnen weltweit unter Vorurteilen zu leiden. Im Kapitel Daten und Fakten des 443 Seiten umfassenden Taschenbuches werden herausragende fliegerische Leistungen weiblicher Pioniere der Luftfahrt aus aller Welt von 1784 bis heute aufgelistet. Das Taschenbuch Königinnen der Lüfte in Europa ist bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und unter der Internetadresse:http://www.grin.com/e-book/156637/koeniginnen-der-luefte-in-europa erhältlich. Außerdem kann dieses Taschenbuch in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung bestellt werden. *Der Autor Ernst Probst hat von 1986 bis 2010 mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Der Rhein-Elefant, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der HöhlenbärArchäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer KulturKryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, SeeungeheuerBiografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und KosmonautinnenAphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis ZDie meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
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Museumsfest am Tag des offenen Denkmals im Alamannenmuseum Ellwangen
14:22:00 - 31.08.2010 - Ellwangen (internet-zeitung) - Auch dieses Jahr findet im Ellwanger Alamannenmuseum am zweiten Sonntag im September, dem Tag des offenen Denkmals, wieder das große Alamannenfest im Rahmen der Kulturinitiative “Sommer in der Stadt†statt. Folgendes Programm erwartet die Besucher dort am Sonntag, 12. September, von 10-17 Uhr:- Vorführungen des "Franko-Flämischen Contingents" aus Köln, u.a. mit spektakulären Kämpfen (11.45, 14.45 und 15.45 Uhr) und Heerlager- großes Alamannenlager der "Raetovarier" und befreundeter Gruppen- Stabpuppentheater “Der Mondsee†mit dem Figurentheater“Silberfuchsâ€aus Weimar (11.15 und 15.15 Uhr)- Konzert in der Nikolauskapelle mit Gernot Stepper und Christoph Haußer von der Städtischen Musikschule Ellwangen (15.30 Uhr)- Präsentation “Gläser und Schmuck†(mit Verkauf)- Sonderausstellung "Die Alamannen auf der Ostalb - frühe Siedler im Raum zwischen Lauchheim und Niederstotzingen"- Führungen im Museum (11.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr)- Führungen in der Nikolauskapelle (11.30 und 14.30 Uhr)Für die Bewirtung ist reichlich gesorgt, unter anderem gibt es Lammbraten und Spanferkel sowie Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist reduziert (2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro). Nähere Informationen beim Museum unter Tel. 07961/ 969747 sowie im Internet unterhttp://www.alamannenmuseum-ellwangen.de undhttp://www.tag-des-offenen-denkmals.de
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Mit der Internationalen Raumstation auf der Suche nach der Dunklen Materie
13:26:00 - 30.08.2010 - Aus: Spektrum der Wissenschaft, September 2010Am 26. Februar 2011 wird es so weit sein: Eines der ambitioniertesten astrophysikalischen Grundlagenexperimente hebt mit dem Spaceshuttle Endeavour vom John-F.-Kennedy-Raumfahrtzentrum in Florida ab.Rund einen halben Tag später wird es bei seinem Ziel in 400 Kilometer Höhe über dem Erdboden angelangt sein, der Internationalen Raumstation (ISS). Dort fährt der Shuttle seinen Roboterarm aus, hebt das Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS) aus der Ladebucht und reicht es an den Roboterarm der ISS weiter. Dieser, gesteuert von den Astronauten an Bord der ISS und des Shuttles, manövriert AMS erst an seine endgültige Position.Nach mehr als zehn Jahren Bau- und Entwicklungsarbeiten schlägt dann endlich die Stunde der Astroteilchenphysiker. Bis über das Jahr 2020 hinaus soll AMS die kosmische Strahlung beobachten und so vor allem eines der größten Rätsel der Astrophysik lösen helfen: das der Dunklen Materie.In der Septemberausgabe von Spektrum der Wissenschaft berichtet Stefan Schael von der RWTH Aachen, der mit seiner Arbeitsgruppe die deutschen Beiträge zum AMS-Projekt koordiniert und zentrale Bausteine zu dem 1,5 Milliarden Euro teuren System beigesteuert hat, gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Jan Hattenbach über das Vorhaben. In gewisser Weise ist das fast sieben Tonnen schwere Instrument eine Kamera für geladene Teilchen. Statt aber Licht verschiedenster Wellenlängen zu registrieren, "fotografiert" AMS die kosmische Partikelstrahlung über einen weiten Energiebereich hinweg. 2000 Bilder pro Sekunde schafft das hochkomplexe Gerät, und sein "Aufnahmechip", dessen Auflösung 200 000 Pixel beträgt, misst gleich sechs Quadratmeter.Es fahndet insbesondere nach Antielektronen, so genannten Positronen, denn diese könnten Antworten auf zentrale Fragen der Astrophysik und Kosmologie liefern. Positronen sollten in der kosmischen Strahlung eigentlich nur als Sekundärteilchen enthalten sein: Sie entstehen, wenn Protonen auf interstellare Materie prallen. Doch es scheint mehr Positronen zu geben als die Forscher erwartet haben. Genau um die Suche nach solchen "überschüssigen" Teilchen geht es bei dem Experiment, denn sie könnten indirekt Kunde geben von anderen Partikeln, von denen wir bis heute nicht sicher wissen, ob es sie gibt: WIMPs. Aus solchen schwach wechselwirkenden Teilchen könnte die so genannte Dunkle Materie bestehen, die Forschern zufolge den Großteil der Materie im Universum stellt. Erst die zusätzliche Schwerkraft dieser exotischen Materieform macht es möglich, dass sich normale Materie zu Planeten, Sternen und Galaxien zusammenballen konnte.Unglücklicherweise sind die Dunkle-Materie-Teilchen ausgezeichnete Versteckspieler: Außer durch ihre Schwerkraft machen sie sich kaum bemerkbar, weshalb selbst AMS die WIMPs nicht direkt registrieren kann. Doch wenn diese mit ihresgleichen kollidieren, zerstrahlen sie – und aus der dabei frei werdenden Energie entstehen dann wieder gewöhnliche Partikel, unter anderem Positronen. Diese mischen sich unter die Teilchen der kosmischen Strahlung und können als so genannter Überschuss im Energiespektrum in Erscheinung treten.Tatsächlich stießen Forscher in der kosmischen Strahlung bereits auf überschüssige Teilchen. So entdeckte etwa das Ballonexperiment HEAT bei zwei Flügen in den Jahren 1995 und 2000 mehr Positronen als erwartet. AMS soll nun nachweisen, dass dies auch bei höheren Energien der Fall ist. Aus den Messergebnissen – gemeinsam mit Daten, die zum Beispiel am Teilchenbeschleuniger LHC gewonnen werden – können die Forscher dann auf die Existenz der WIMPs und auf ihre Eigenschaften rückschließen und so eine der wichtigsten Fragen beantworten, die sich ihnen bei der Untersuchung des Universums stellt.Darüber hinaus ist auch der Verbleib der kosmischen Antimaterie eine drängende Frage. Denn bislang ist völlig ungeklärt, warum im Universum offenbar nur Materie, aber keine Antimaterie existiert, obwohl der Urknalltheorie zufolge beide Materiearten in gleichem Verhältnis hätten entstehen müssen. Kam es also – und aus welchen Gründen – zu einem Ungleichgewicht? Oder befindet sich Antimaterie im Universum, ist aber von der übrigen Materie isoliert? Dank AMS werden wir unser Wissen über das Vorhandensein von Antimaterie nun bis an den Rand des beobachtbaren Universums erweitern können.Weil Anfang 2010 die Betriebsdauer der ISS über das Jahr 2020 hinaus verlängert wurde, kann der Detektor wohl als Dauergast im Orbit bleiben und dank seiner langen Messdauer entsprechend präzise Ergebnisse erzielen. Doch jetzt steht den mehr als 500 beteiligten Forschern und Ingenieuren aus 16 verschiedenen Ländern, die unter Leitung des US-amerikanischen Nobelpreisträgers Samuel Ting an dem Projekt arbeiten, erst einmal die spannendste Phase ihrer Arbeit bevor. Ist die Mission des Shuttles erfolgreich, wird die Internationale Raumstation endlich ihr Versprechen erfüllen, eine Forschungsplattform auch für die astrophysikalische Grundlagenforschung im Weltall zu sein.
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Naturschutz - Den Elfenbeinschmugglern auf der Spur
13:24:00 - 30.08.2010 - DNA-Analysen der Stoßzähne führen zu Wilderern in Ostafrika.Aus: Spektrum der Wissenschaft, September 2010Obwohl der Handel mit Elfenbein seit 20 Jahren verboten ist, töten Wilderer derzeit mehr Elefanten denn je. Mittlerweile ist das organisierte Verbrechen in das profitable Geschäft eingestiegen; denn das Risiko, erwischt zu werden, bleibt gering, und die Liberalisierung des Welthandels macht das Verschieben großer Mengen von Schmuggelware zum Kinderspiel. Erst wenn man weiß, wo Elefanten getötet werden, kann man ein Land, das Wilderern freie Hand lässt, unter Druck setzen. Um die Quelle einer Containerladung Elfenbein herauszufinden, verwendet Samuel K. Wasser DNA-Analysen; er ist Biologieprofessor an der University of Washington und engagierter Artenschützer. Seine Methode gleicht dem genetischen Fingerabdruck, mit dem man vor Gericht durch Blut- und Gewebespuren den Täter identifiziert. In diesem Fall ist das Beweismaterial Elfenbein, das mit Elefantenpopulationen in Afrika abgeglichen wird. In der Septemberausgabe von Spektrum der Wissenschaft berichtet er – gemeinsam mit dem Interpol-Kriminalisten Bill Clark und der Genetikerin Cathy Laurie – über die Sisyphusarbeit gegen das Abschlachten afrikanischer Elefanten.Gemeinsam untersuchten sie das Material aus drei Razzien, die 2006 stattgefunden hatten. Damals waren in Taiwan, Hongkong und Japan fast elf Tonnen geschmuggeltes Elfenbein konfisziert worden – mehr als ein Drittel der in jenem Rekordjahr überhaupt beschlagnahmten Menge.Wasser und sein Team forderten Elfenbeinproben an, um DNA-Analysen durchzuführen. Die Ergebnisse wollten sie den Geberländern, Interpol und der Lusaka Agreement Task Force – einer Organisation afrikanischer Länder zur Bekämpfung der Wilderei – zur Verfügung stellen. Hongkong und Taiwan schickten bereitwillig Proben; die japanischen Behörden haben trotz mehrfacher Aufforderung bis heute nichts geliefert. Die Forscher verglichen den genetischen Fingerabdruck einzelner Stoßzähne mit einer Karte der Elefanten-DNA aus ganz Afrika. Vor zehn Jahren hatten sie in mühsamer Arbeit begonnen, eine solche Karte zu erstellen – aus Proben von Elefantenkot, denn jedes Gramm Kot enthält die DNA von Millionen Darmschleimhautzellen. So ließ sich nachweisen, dass das meiste Elfenbein aus Tansania stammt, wo demnach auch in den großen Naturschutzgebieten skrupellos gewildert wird.Doch statt die afrikanischen Naturschutzbehörden glaubhaft zu unterstützen, legalisieren die Industrieländer geschmuggeltes Elfenbein, indem sie immer wieder begrenzte Kontingente zum Verkauf freigeben. Afrikas Entwicklungsländer werden dadurch kriminellen Organisationen ausgeliefert, deren Macht auf der Nachfrage in reichen Ländern beruht. DNA-Analysen allein können das Abschlachten nicht beenden. Das Töten geht weiter: Am 9. März 2009 konfiszierten die vietnamesischen Behörden eine Schiffsladung von 6,2 Tonnen Elfenbein, das aus Tansania geschmuggelt worden war. Nach Wassers Schätzung kamen allein im Jahr 2006 mehr als 38 000 afrikanische Elefanten wegen ihres Elfenbeins zu Tode – und seither wird nicht weniger, sondern eher mehr gewildert. Die Forscher warnen: Wenn der illegale Elfenbeinhandel nicht bald unter Kontrolle gebracht wird, geht Afrika ein Großteil seiner frei lebenden Elefanten für immer verloren. Das ist ein allzu hoher Preis für eine Ware, die vor allem die Eitelkeit befriedigt.
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Unterschwellige Wahrnehmung - Motivieren – aber heimlich
13:22:00 - 30.08.2010 - Können uns unbewusste Botschaften manipulieren?Aus: Spektrum der Wissenschaft, September 2010 Der Mythos ist nicht totzukriegen: Unterschwellige – also nicht bewusst wahrgenommene – Botschaften, die in der Werbung oder in Wahlkämpfen eingesetzt werden, sollen Menschen auch gegen ihren Willen beeinflussen. Dabei konnte keine wissenschaftliche Studie je irgendeine Wirkung auf das Kauf- oder Wählerverhalten nachweisen. Aber ist es grundsätzlich nicht möglich, Menschen ohne ihr Wissen zu manipulieren? Oder gelingt es unter bestimmten Voraussetzungen doch? Der Psychologe Mathias Pessiglione hat mit seinem Team untersucht, ob unbewusste Reize Menschen dazu bringen können, sich mehr anzustrengen oder sich anders zu entscheiden. Er forscht am INSERM (Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale) in Paris. Seine Ergebnisse beschreibt er in der Septemberausgabe von "Spektrum der Wissenschaft". In der ersten Versuchsreihe konnten die Testpersonen eine Belohnung erhalten, nämlich pro Spielrunde einen kleinen Geldbetrag. Zuerst sahen die Probanden jeweils ein Bild von einer Münze – aber nur unterschwellig, also für so kurze Zeit, dass sie es nicht bewusst wahrnahmen. Danach versuchten sie, einen möglichst großen Teil des vorher gezeigten Geldwerts zu gewinnen: Dazu sollten sie auf eine Klemme drücken, und zwar möglichst kräftig, denn davon hing die Gewinnhöhe ab. Wenn eine größere Münze gezeigt wurde, so strengten sich die Teilnehmer mehr an als bei der kleineren – sie waren stärker motiviert. Und das, obwohl sie das Bild gar nicht bewusst gesehen hatten: Offenbar gelangte die Information trotzdem ins Gehirn. In der zweiten Versuchsserie wurde den Teilnehmern zunächst eines von zwei unbekannten Zeichen gezeigt, wiederum nur für sehr kurze Zeit. Eines der Zeichen bedeutete Gewinn in der folgenden Spielrunde, das andere Verlust. Jedes Mal konnten die Testpersonen entscheiden, ob sie in dieser Runde mitmachen wollten oder nicht – also ob sie das Risiko eingehen wollten, Geld zu gewinnen oder zu verlieren. Anfangs verloren sie genauso oft wie sie gewannen, doch schon nach ein paar Durchgängen sammelten sich bei ihnen die Geldstücke. Die Teilnehmer spürten, wann sich das Mitmachen lohnte und wann nicht. Demnach kann das Gehirn auch bei unbekannten unterschwelligen Reizen lernen, ihnen eine Bedeutung zuzuweisen. Also ist es unter bestimmten Umständen möglich, die Motivation von Menschen mit unterschwelligen Botschaften zu beeinflussen. Unbewusste Reize, die eine Belohnung versprechen, können uns zu mehr Anstrengung anspornen, oder auch dazu, ein Risiko auf uns zu nehmen – auch wenn wir uns dieses Verhalten selbst nicht erklären können. Aber auch unterschwellige Reize können niemandem eine ungewollte Handlung aufzwingen, betont Pessiglione. Und für die Werbeindustrie wäre es wohl kaum sinnvoll, mit heimlichen Botschaften zu arbeiten – bewusst wahrgenommene Reize wirken viel stärker.
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Acht Taschenbücher über Fliegerinnen und Astronautinnen
12:40:00 - 30.08.2010 - Wiesbaden (internet-zeitung) – Kaum zu glauben: Ingesamt acht Taschenbücher über Themen aus der Luftfahrt und Raumfahrt hat der Wiesbadener Autor Ernst Probst bereits im Jahr 2010 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die Titel Königinnen der Lüfte von A bis Z (fast 700 Buchseiten), Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Frauen im Weltall. Zusammen mit dem Flugzeug-Historiker Josef Eimannsberger aus München veröffentlichte der Wiesbadener Autor Ernst Probst das Taschenbuch „Drei Königinnen der Lüfte in Bayern“. Ein neunter Titel, in dem es um eine berühmte deutsche Fliegerin geht, ist derzeit in Arbeit!Von 1986 bis 2010 hat Ernst Probst insgesamt mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Der Rhein-Elefant, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der HöhlenbärArchäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer KulturKryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, SeeungeheuerBiografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und KosmonautinnenAphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis ZDie meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
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Wiesbadener Buchautor veröffentlichte mehr als 100 Werke
11:46:00 - 30.08.2010 - Wiesbaden (internet-zeitung) – Ganz schön fleißig: Der Wiesbadener Autor Ernst Probst hat von 1986 bis 2010 bereits mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Der Rhein-Elefant, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der HöhlenbärArchäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer KulturKryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, SeeungeheuerBiografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und KosmonautinnenAphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis ZDie meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.*Weblink:Bücher von Ernst Probst:http://buecher-von-ernst-probst.blogspot.com
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Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin
20:37:00 - 27.08.2010 - Bingen (internet-zeitung) - Sie gilt als bekannteste Mystikerin des Mittelalters, „deutsche Prophetin“ sowie Patronin der Sprachforscher und Naturwissenschaftler: Hildegard von Bingen (1098–1179). Die adlige Nonne wirkte als Naturforscherin, schreibende Ärztin, Heilerin, Komponistin, Malerin, Theologin, Mystikerin, Biologin, Psychologin und Äbtissin. Bereits zu Lebzeiten verehrte man sie wie eine Heilige und bezeichnete sie ehrfurchtsvoll als „Tischgenossin Gottes“. Trotz mehrmaliger Prüfung hat man sie bisher nicht formell heiliggesprochen. Ungeachtet dessen wird sie im römischen Kalender als heilig erwähnt. Das 68-seitige Taschenbuch „Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr ereignisreiches Leben. Der Titel ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ als E-Book im PDF-Format und als gedrucktes Taschenbuch erhältlich.Bestellung von "Hildegard von Bingen" bei "GRIN":http://www.grin.com/e-book/156205/hildegard-von-bingen-die-deutsche-prophetin*Leseprobe aus "Hildegard von Bingen":1151 hatte Hildegard eine neue Auseinandersetzung mit geistlichen Amtsträgern. Der Mainzer Erzbischof Heinrich I. und der Bremer Erzbischof Hartwig I. von Stade (1118–1168) verlangten, Hildegards enge Vertraute Richardis von Stade solle das neue Kloster Rupertsberg verlassen. Ausgerechnet Richardis, die gewissermaßen als persönliche Referentin bzw. Assistentin von Hildegard agierte, deren Schönheit und Klugheit sie beeindruckte und der sie in „voller Liebe“ zugetan war.Die damals ungefähr 30 Jahre alte Richardis von Stade war die Tochter der gleichnamigen Gräfin Richardis von Stade (um 1090–1151), die Hildegard sehr bei ihrer Klostergründung auf dem Rupertsberg geholfen hatte. Außerdem war die junge Richardis die Schwester des Bremer Erzbischofs Hartwig I., der ihr das Amt der Äbtissin in Bassum bei Bremen vermitteln wollte. Doch die 52-jährige Hildegard wollte ihre engste Mitarbeiterin nicht verlieren und verweigerte deren Freistellung.„In den Ereignissen um Richardis zeigt sich, dass auch die große Prophetin ein Mensch aus Fleisch und Blut war und in einer Situation großer Enttäuschung und Verletzung allzu menschlich reagierte“, heißt es auf der Internetseite „Land der Hildegard“. Als Richardis bat, das Kloster Rupertsberg verlassen zu dürfen, war Hildegard davon tief getroffen, enttäuscht und verletzt.Nach Ansicht von Hildegard strebte Richardis aufgrund ihrer vornehmen Herkunft nach der Würde eines größeren Namens, um die Mutter einer vornehmen Kirche genannt zu werden. Das begehre sie aber nicht um Gottes, sondern um weltlicher Ehre willen. Über die wahren Gründe von Richardis erfährt man in der Literatur nichts.Weil Hildegard ihre wichtige Mitarbeiterin Richardis nicht ziehen lassen wollte, wandte sich deren Bruder, der erwähnte Bremer Erzbischof Hartwig I., an seinen Mainzer Amtskollegen Erzbischof Heinrich I. Letzterer richtete an Hildegard mahnende Worte: „Dies tragen auch wir dir sowohl kraft der Autorität unseres geistlichen Amtes, als auch kraft unserer Vaterschaft auf und zwar erlegen wir es dir gebieterisch auf, dass du sie augenblicklich den Bittenden und Begehrenden zu Ihrer Leitung stellst“.Einer solchen Anweisung konnte sich Hildegard eigentlich nicht widersetzen, aber sie tat es dennoch und antwortete „im Namen Gottes“: „Der klare Quell, der nicht trügerisch ist, sondern gerecht, spricht: Die Gründe, die für die Bevollmächtigung dieser jungen Frau angeführt wurden, sind vor Gott wertlos, denn ich, der Erhabene ... habe sie nicht geschaffen und gewählt, sondern sie ergaben sich aus der ungeziemenden Verwegenheit unwissender Gemüter“. Der Mutter von Richardis, der Gräfin von Stade, drohte Hildegard brieflich mit „bitteren Seufzern und Tränen“ für den Fall, dass diese weiter „die Äbtissinnenwürde“ für ihre Tochter „begehre“. Doch alle Bemühungen von Hildegard, den Verbleib von Richardis im Kloster Ru-pertsberg zu erreichen, blieben erfolglos. Richardis lehnte das Ansinnen ihrer adligen Familie nicht ab und brach nach Bassum auf, wo man sie als Äbtissin einsetzte. Selbst in dieser aussichtslosen Lage gab Hildegard noch nicht auf und flehte den Bremer Erzbischof Hartwig I. brieflich an: „Jetzt höre mich, da ich unter Tränen und Drangsal zu deinen Füßen liege ... Schicke meine geliebte Tochter wieder zu mir zurück!“ Auch diese eindringliche Bitte blieb unerhört. Nun wandte sich Hildegard an die damals allerhöchste Instanz auf Erden, nämlich an Papst Eugen III. Doch dessen Antwort kam einer indirekten Absage gleich. Hildegard erkannte nun schmerzhaft, dass sie Richardis verloren hatte. In einem letzten Brief teilte Hildgard ihrer ehemaligen Mitschwester Richardis ihre Gefühle mit: „Schmerz steigt in mir auf. Der Schmerz tötet das große Zutrauen und den Trost, den ich an einem Menschen besaß. ... der Mensch (soll) sich nicht nach einer hochgestellten Persönlichkeit richten, der wie eine Blume vergeht. Das habe ich aus Liebe zu einem edlen Menschen außer Acht gelassen ... Nun sollen alle mit mir klagen, die Schmerz erleiden, der meinem Schmerz gleicht, die aus Gottesliebe solche Liebe im Herzen und in ihrem Gemüt zu einem Menschen trugen, wie ich sie dir gegenüber hegte. Er wurde ihnen in einem Augenblick entrissen, wie auch du mir abwendig gemacht wurdest ... Gedenke deiner unglücklichen Mutter Hildegard, damit dein Glück nicht versiege“. Man kann sich ausmalen, wie sich die junge Äbtissin Richardis nach dem Lesen dieses anklagenden Briefes ihrer ehemaligen Vertrauten Hildegard fühlte.Lange erfreute sich Richardis von Stade nicht an ihrem Amt als Äbtissin in Bassum. Sie starb bereits bald nach ihrem Amtsantritt einen plötzlichen und frühen Tod. Danach erhielt Hildegard einen Brief des Bremer Erzbischofs Hartwig I., in dem dieser die Nachricht über den Tod seiner Schwester übermittelte: „Ich melde dir, dass unsere Schwester, die meine, allerdings auch die deine ... den Weg allen Fleisches angetreten hat. Als sie alles in christlicher Gesinnung empfangen hatte (die letzte Ölung), verlangte sie aus ganzem Herzen unter Tränen nach deinem Kloster zurück“.Der plötzliche Tod von Richardis hat Hildegard sicherlich hart getroffen. Ungeachtet dessen zeigte sie noch immer kein Verständnis für die Entscheidung zu deren Weggang, was im Antwortbrief an den Bruder von Richardis, den Bremer Erzbischof, zum Ausdruck kam: „Höre! Gott nahm sie so eifersüchtig in Besitz, dass die Lust der Welt sie nicht umgarnen konnte. ... Die alte Schlange aber wollte sie trotzdem durch ihre hohe Abkunft abspenstig machen. Doch der höchste Richter zog diese meine Tochter an sich und entzog ihr allen menschlichen Ruhm“. *GRIN - Verlag für akademische TexteDer GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
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Videos "Schinderhannes-Festspiele 2010 Julchen das Musical"
17:27:00 - 26.08.2010 - #Videos "Schinderhannes-Festspiele 2010 Julchen das Musical" von "HannesBueckler" bei "YouTube"Beschreibung der Videoclips:Kurzer Ausschnitt aus dem Musical "Julchen". Aufnahme von der genialen Premiere am 18. Juni 2010 in Simmern im Hunsrück. Mehr unter schinderhannesfestpiele de. Auszug aus dem Programmheft:Im Mittelpunkt der Handlung des Musicals Julchen steht die tragische Liebe des berühmtesten deutschen Räuberhauptmanns zu Juliane Blasius. Er nannte sie liebevoll Julchen. Die kurze Zeit ihres gemeinsamen Lebens ist schnell erzählt: Sie lernen sich an Ostern 1800 auf dem Wickenhof bei Kirn bei einer Dorfkirmes kennen. Johannes Bückler verliebt sich in das junge Mädchen, arrangiert ein Treffen und Julchen bleibt bei ihm. Nur zwei Jahre währt das Glück. Im Sommer 1802 werden die beiden gefasst und im Mainzer Holzturm inhaftiert. Während der Haft kommt der gemeinsame Sohn Franz Wilhelm zur Welt. Im November 1803 wird der Schinderhannes zum Tode verurteilt und das Urteil am nächsten Tag vollstreckt.*Literatur zum Thema:Ernst Probst: Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhanneshttp://www.grin.com/e-book/151921/julchen-blasius-die-raeuberbraut-des-schinderhannes
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Astrofotografie. Magische Momente der Nacht
18:58:00 - 25.08.2010 - Ästhetische Aufnahmen, die den Zauber des nächtlichen Sternenhimmels und irdischer Landschaften einfangen – das ist die Spezialität eines internationalen Teams von Natur- und Astrofotografen.Aus: Sterne und Weltraum, September 2010Babak Tafreshi ist ein Freidenker. Seiner Tätigkeit als Naturfotograf geht er oft im Dunkeln nach. Als Lichtquelle dient ihm der gestirnte Himmel. Beleuchtet allein vom schimmernden Glanz der Milchstraße und der hellen Sterne entfalten die Landschaften, die er auf den Chip seiner digitalen Kamera bannt, einen mystischen Zauber. Während sich der Himmel über ihm weiterdreht, reichen Tafreshis Gedanken weiter: Leuchten dieselben Sterne nicht über allen Ländern, allen Völkern, allen Kulturen? Ist nicht die gesamte Menschheit unter einem Himmel vereint? Solche tiefgründigen Fragen bewegen den jungen Mann weit stärker als die meisten seiner Altersgenossen. Tafreshi lebt im Iran.Gemeinsam mit seinem Landsmann Oshin Zakarian fotografiert Tafreshi eindrucksvolle Landschaften und Kulturdenkmäler Persiens vor dem Hintergrund des immerwährenden Nachthimmels. Die Aufnahme einer Moschee, einer Kirche oder eines Feuertempels repräsentiert eine Religion, eine Kultur oder ein untergegangenes Königreich. Das sich darüber spannende Himmelszelt bildet das verbindende Glied. »Wie bei einer Familie, die gemeinsam unter dem Dach eines Hauses lebt«, sagt Tafreshi. Himmlische Begleitung Aus diesem Motiv des gemeinsamen Dachs begann während einer USA-Reise eine größere Projektidee heranzureifen. Tafreshis ehrgeizige Vision: die weltbesten Astrofotografen, die nach einem ganz bestimmten Stil fotografieren, in einem Projekt namens »The World At Night« (TWAN) zu vereinen. Mittlerweile haben sich dreißig Fotografen aus allen Teilen der Welt in diesem Team zusammengeschlossen. Sie verfolgen ein gemeinsames Ziel: eine Sammlung von atemberaubenden Fotografien und Zeitrafferaufnahmen der weltweit schönsten Landschaften und Kulturdenkmäler vor dem nächtlichen Hintergrund aus Sternen, Planeten und Himmelsereignissen zu erstellen. Mit ihren Bildern zeigen sie nicht nur den fachlich interessierten Betrachtern, sondern auch dem unbefangenen Publikum den Nachthimmel in einer faszinierenden und zugleich leicht verständlichen Weise. Hinter der Schönheit und dem universellen Geist der TWAN-Fotografien verbirgt sich auch Tiefgründiges. Die natürliche Attraktivität der Bilder trägt dazu bei, die Astronomie zu popularisieren, indem die Menschen den Himmel so sehen, wie sie ihn an einem dunklen Ort mit nichts anderem als den bloßen Augen wahrnehmen würden. Und die Notwendigkeit, solch dunkle Himmel zu bewahren, wird unmittelbar verstanden.Zu den bevorzugten Motiven gehören Kulturdenkmäler, insbesondere solche, die von der UNESCO zu Welterbestätten ernannt wurden. Diese historischen Motive sind zwar in der Gegenwart fotografiert, bilden jedoch mit dem darüberliegenden Himmel eine zeitlose Verbindung. Wenn heute der Mond seine Bahn hoch oben über Persepolis zieht, unterscheidet sich diese kaum von derjenigen von 330 v. Chr., als Alexander der Große die Hauptstadt des antiken Perserreichs brandschatzen ließ. Das ist nur eines der eindrucksvollen Bilder, die der Fotograf Gernot Meiser in seinem Bericht über TWAN in der September-Ausgabe der Zeitschrift Sterne und Weltraum vorstellt.Für ihre Leistungen haben die TWAN-Fotografen bereits zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. So wurde zum Beispiel Tafreshi zusammen mit der Planetenwissenschaftlerin Carolyn Porco vom Space Science Institute in Boulder, Colorado, im November 2009 mit dem Lennart-Nilsson-Preis geehrt. Diese Auszeichnung wird an Menschen verliehen, die durch neue Techniken und Ideen die Wissenschaftsfotografie erweitern. "Beide weisen aus ihrer jeweils eigenen Perspektive auf die Platzierung der Menschheit im Universum hin", lautete es bei der Preisvergabe in Stockholm. Weblinks zum Thema unter: http://www.astronomie-heute.de/artikel/1041503
http://internet-zeitung.blogspot.com/2010/08/astrofotografie ...
E-Book: Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin
15:36:00 - 25.08.2010 - Video "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen - Teaser" von "deutschertrailer" bei "YouTube"http://www.youtube.com/watch?v=U9LHyBQmO7sBingen (internet-zeitung) - Sie gilt als bekannteste Mystikerin des Mittelalters, „deutsche Prophetin“ sowie Patronin der Sprachforscher und Naturwissenschaftler: Hildegard von Bingen (1098–1179). Die adlige Nonne wirkte als Naturforscherin, schreibende Ärztin, Heilerin, Komponistin, Malerin, Theologin, Mystikerin, Biologin, Psychologin und Äbtissin. Bereits zu Lebzeiten verehrte man sie wie eine Heilige und bezeichnete sie ehrfurchtsvoll als „Tischgenossin Gottes“. Trotz mehrmaliger Prüfung hat man sie bisher nicht formell heiliggesprochen. Ungeachtet dessen wird sie im römischen Kalender als heilig erwähnt. Das 68-seitige Taschenbuch „Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr ereignisreiches Leben.Bestellung des E-Books bei:http://www.grin.com/e-book/156205/hildegard-von-bingen-die-deutsche-prophetin
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